Von Plastikmüll-Monstern und neuen Tonnen - die Umweltdetektive der Grundschule Jettingen-Scheppach in Aktion

Sie verschmutzen die Meere und verwandeln wunderschöne Strände in stinkende Müllhalden. Auch auf den Pausenhöfen hier in der Region treiben sie immer wieder ihr Unwesen– die sogenannten „Plastikmüll-Monster“. Ob es sie wirklich gibt, ist selbst unter den führenden Umweltdetektiven der Grundschule-Jettingen Scheppach umstritten. Diese ermittelten in den letzten Monaten -  mit Fotokameras und Mülltüten ausgerüstet-  gegen unbekannte Umweltverschmutzer auf dem Schulgelände.

 

Beim Versuch diese geheimnisvollen Plastikmüll-Monster zu fangen, gelang es ihnen immerhin, deren Hinterlassenschaften dorthin zu bringen, wo der Plastikmüll eigentlich hingehört – in die gelbe Tonne. Dort bleibt er für die Natur ungefährlich. „Immer mehr Plastikmüll gerät nämlich über den Wind und die Flüsse ins Meer, wo sich auf dem Boden riesige Teppiche aus Plastikabfällen bilden!“, erklärte ein Schüler-Umweltexperte seinen aufmerksamen Zuhörern auf dem Pausenhof. Dort hatten sich alle Schüler der Grundschule-Jettingen-Scheppach zu versammelt, um mehr über Mülltrennung zu erfahren. Zwei weitere Mitschüler aus der Ethik- Umwelt-Gruppe ergänzten: „Viele Meerestiere müssen sterben, weil sie den Plastikmüll für Nahrung halten oder sich darin verfangen“. „Damit nicht noch mehr Kunststoffabfälle ins Meer gelangen, sollte man Plastikmüll vermeiden“. Natürlich hatten die Umweltschützer der Grundschule Jettingen-Scheppach viele Tipps parat, wie man schon von klein auf im Alltag Plastikabfälle vermeiden kann wie z.B. durch das Verwenden von Stofftaschen bei Einkaufen anstelle von Plastiktüten. Solche Stofftaschen hatte die Umweltdetektive in den letzten Wochen mit viel Liebe bemalt und bei ihren Mitschülern und Familien für deren Gebrauch Werbung gemacht.

 

Auch Rektor Andreas Spatz unterstützte zusammen mit Allianz-Umweltstiftungdie Umweltaktion seiner Schüler durch die Anschaffung von neuen Abfallbehältern, die allen Klassen auf dem Pausenhof überreicht wurden. Auf diese Weise lernen die Grundschüler schon ab der ersten Klasse, auf umweltbewusste Weise Müll zu trennen und erfahren auch, was „Recycling“ ist.  Ein junger Umweltdetektiv brachte es am Ende der Pausenhofveranstaltung auf den Punkt: „Wenn man Abfälle trennt und sie dann nochmals zur Herstellung neuer Dinge verwertet, dann nennt man das Recycling“. „Und so wird aus Müll wieder etwas Nützliches und ist dann kein Müll mehr!“, meint eine kleine Zuhörerin nachdenklich. Sie hatte erst neulich aus Joghurtbechern ein neues Musikinstrument gebastelt.  Na, ob das, den Müllmonstern gefallen wird?

 

 

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