Greifvogelpark Menter

Viele kleine Heckenexperten aus den 2. Klassen machten sich am ersten Wandertag auf den Weg nach Konzenberg zum Greifvogelpark. Nachdem sie im Heimat- und Sachunterricht bereits Interessantes über Heckenpflanzen und deren Verwendung in der Küche gelernt hatten, durften nun Greifvögel als die Bewohner der Hecke aus nächster Nähe kennen gelernt werden.

Herr Menter, der Besitzer des Greifvogelparks, ist Falkner. Er erklärte den Kindern, was Falknerei bedeutet und wie Greifvögel zur Jagd eingesetzt werden können. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Greifvögel langsam an den Falkner gewöhnt werden und lernen, nach der Jagd auch wieder zu ihm zurück zu kehren.

 

Greifvögel sind zur Jagd geeignet, da sie sozusagen „Adleraugen“ haben und sehr gut sehen. Sie können aus großer Höhe ein Beutetier am Boden erspähen und gehen dann in den Sturzflug, um es mit ihren Krallen oder ihrem Schnabel zu greifen. Dabei landen sie punktgenau und meist lautlos. Da aber Greifvögel einen hakenförmigen Schnabel und lange, spitze Krallen besitzen, ist die wichtigste Ausrüstung eines Falkners ein dicker Lederhandschuh, auf dem die Greifvögel sitzen.

 

Bei der anschließenden Flugschau durften die Kinder verschiedene Greifvögel beobachten, streicheln und deren große Flügelspannweite hautnah erleben. Neben dem Weißkopfadler, dem Wahrzeichen von Amerika, Turmfalken und Uhus fanden die Kinder die Schleiereule besonders beeindruckend. Wusstest du, dass ihr herzförmiges Gesicht wie ein Trichter auch das leiseste Geräusch zu ihren Ohren weiterleitet? Mit diesem guten Gehör ist die Schleiereule eine hervorragende Jägerin.

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